Ramadan für Nichtmuslime

Selam Aleikum Ihr Lieben, „long time no see.“ Die letzten zwei Wochen war es ruhig auf dem Blog. Das hatte sowohl mit dem kranken Mister Spucki, als auch mit dem Ramadanbeginn zu tun. Nun hat sich aber der neue Rhythmus eingependelt und das Baby erholt. Der Zahn ist übrigens immer noch nicht da, was für mich heißt, dass der Kampf noch nicht beendet zu sein scheint. Ich halte Euch aber auf dem Laufenden. Heute soll es aber nicht um Babys Zähne auf dem Blog gehen, sondern vielmehr um das nachbarschaftliche Miteinander im Ramadan. Wir wohnen zwar in einem Bundesland mit einer der höchsten Populationsraten an Muslimen, dennoch sind wir in unserer direkten Nachbarschaft die einzigen, was oft zu Gesprächsbedarf führt. Da ich erst vor einigen Tagen von einer nichtmuslimischen Nachbarin darauf angesprochen wurde, was denn der Ramadan eigentlich sei, und ob das Fasten ebenso zu verstehen sei wie in der christlichen Überlieferung, habe ich mich spontan dazu entschieden ein Nachbarschaftsgeschenk anlässlich des Ramadans vorzubereiten und Euch hier auf dem Blog daran teilhaben zu lassen.

Da ich es wichtig finde, dass wir in den interreligiösen Dialog gehen, um einander aufzuklären, Stereotype beseitigen und Missverständnisse vorbeugen, kam mir die Idee eines kleinen Nachbarschaftsgeschenks, das eine kleine Textkarte enthält, die kurz und knapp über die wichtigsten Fakten des Ramadan informiert.

Mit in das Tütchen habe ich ein paar leckere Datteln und einige selbstgebackene Kekse gelegt, die ich mit den islamischen Keksausstechern von dattelbeere gebacken habe. Die Ausstecher findet Ihr übrigens hier. Das Geschenk ist natürlich nicht zwangsläufig nur für Eure Nachbarn vorgesehen. Sicherlich freuen sich auch Eure Eltern, Geschwister, Arbeitskollegen und -kolleginnen oder Freunde über diese kleine Aufmerksamkeit. Die Karte habe ich Euch als Vorlagen zum Herunterladen oder Bestellen zur Verfügung gestellt. Neben einer Karte mit fertigem Textfeld, wo Ihr nur noch Namen des Empfängers und Absenders einfügen müsst, ist auch eine leere Karte enthalten, um Eure eigenen Gedanken zu verschriftlichen.

Was Ihr alles braucht:

Lasst uns gemeinsam dazu beitragen, dass der Islam in Deutschland an Positivität gewinnt, indem wir auf die Menschen zugehen und Ihnen von unserer Religion berichten und zeigen wie sie wirklich ist, damit die subjektive Berichterstattung in den Medien endlich ein Ende findet.

Ich wünsche Euch viel Freude beim Verschenken. Schreibt doch gerne Eure Erfahrungen in die Kommentare. Hier findet Ihr die Vorlage.

Herzlichst

Eure Vanessa

6 Kommentare zu “Ramadan für Nichtmuslime

  1. zarzismama sagt:

    Ramadan Kareem! Das ist so eine schöne Idee. Habe mir dieses Jahr schon überlegt, was man tolles machen kann, da wir gerade erst umgezogen sind. Ich denke, ich werde das machen.

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